“Duh” - greift gejailbreakte IPhones an

25. November 2009

Ein neuer Smartphone-Schädling breitet sich aktuell auf Iphones von Apple aus. Die Gefahr für Nutzer mit befallenen Geräten besteht in erster Linie in der Ausspionierung von Passwort- und Bankdaten.

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass ein Wurm namens ”Ikee” gejailbreakte” IPhones befällt, ist nun die zweite Variante dieses Schädlings entdeckt wurden. Der entlarvte Wurm nennt sich ”Duh” und bedient sich in fast der gleichen Weise wie schon sein Vorgänger, nur dass ”Duh” sich diesmal nicht nur auf Australien beschränkt, sondern auch Provider- IP-Adressen in Portugal, den Niederlanden sowie Ungarn einbezieht - sogar Kunden von T-Mobile sollen gefährdet sein. Wird also ein IPhone per Jailbreak für die Installation von Programmen frei geschaltet, die nicht von Apple autorisiert wurden, besteht weiterhin die Gefahr eines Angriffs über das standardisierte Passwort und über den SSH-Server von Jailbreak. Nach Angaben von Symantec Security, agiert ”Duh” von schon infizierten IPhones aus und würde so Informationen stehlen.
Im weiteren Verlauf seines Angriffs, kopiert er sich in die Datei “/private/var/mobile/home/cydia.tgz” und installiert dann weitere von ihm geladene Programme. Wie ein britischer Antivirushersteller herausgefunden hat, ändert er dann das Passwort für den Root-Benutzer. Von dort aus, soll der Wurm dann Kontakt mit einem Server in Litauen aufnehmen, um die gestohlenen Daten dort abzulegen und somit die Kontrolle über das gesamte IPhone diesen Internet- Kriminellen zu überlassen. Beide Würmer ”Ikee” und auch ”Duh”, vergeben zu diesem Zweck für jedes befallene Gerät eine eigene ID- Nummer. Somit ist auch das Online-Banking stark gefährdet, da die Schädlinge unter anderem auch TAN Nummern einsammeln.
Wer sein IPhone im Originalzustand belässt und auch so betreibt, sollte eigentlich von diesen Würmern nichts zu befürchten haben. Wurde aber schon ein Jailbreak durchgeführt und nachträglich ein SSH-Server installiert, sollten unbedingt neue Passwörter für root und mobile vergeben werden.

Die erste Woche Windows 7

30. Oktober 2009

Windows 7, der lang ersehnte und schnell realisierte Vista-Nachfolger feierte am 22. Oktober Premiere im deutschen Handel und wie es scheint, ist dieser Auftritt von Erfolg gekrönt.

Windows 7 ist nun seit einer Woche für den Verbraucher erhältlich - ob mit PC oder ohne. Das neue Betriebssystem von Microsoft kam, im Gegensatz zum Vorgänger Windows Vista, bereits im groß angelegten Betatest Anfang 2009 sehr gut an - sowohl bei den Nutzern, wie auch bei der Presse. Die langersehnte Veröffentlichung wurde im großen Stil publiziert. Es ist festzustellen, dass Microsoft diesmal auf breiter Front im Vorfeld seine Hausaufgaben gemacht hat. Die Stabilität scheint gegeben zu sein, eine im Vergleich zu Vista ressourcenschonendere Programmierung ist offensichtlich und macht sichtlich Spass.

Die Nachfrage in der ersten Woche war sensationell und wird möglicherweise noch während des kommenden Weihnachtsgeschäftes kräftig ansteigen. Trotzdem bleiben die üblichen Probleme, die ein Betriebssystem zum seiner Laufzeit Anfang hat. So fehlt es zur Zeit noch an der notwendigen Treiberunterstützung durch viele Hersteller, wodurch etliche Nutzer das Betriebssystem noch nicht in vollem Umfang nutzen können.

Vergleichbar zum Vorgänger Vista ist Windows 7 in unterschiedlichen Versionen erhältlich, die sich an unterschiedlichen Zielgruppen orientieren. Die Varianten von Windows 7 heißen “Windows 7 Starter”, “Windows 7 Home Basic”, “Windows 7 Home Premium”, “Windows 7 Professional” und “Windows 7 Ultimate”.

“Windows 7 Starter” ist für den normalen Kunden nicht erhältlich, da diese Version für OEM-PC-Hersteller gedacht ist. Sie enthält lediglich das Grundegerüst von Windows 7, also fehlen Features wie die Aero-Oberfläche oder das Media-Center.
“Windows Home Basic” wird als Einsteigerversion für Privatkunden angeboten. Bei dieser Version ist der multimediale Funktionsumfang eingeschränkt.
“Windows 7 Home Premium” richtet sich an die Nutzer, die ihren Computer v.a. privat zu Hause verwenden aber dennoch kleinere Netzwerke betreiben möchten. Diese Version enthält Features, wie die komplette Aero-Oberfläche, das Medien-Center mit MPEG-2 Unterstützung und das Mobility Center.
Für Anwender, die ihren Computer gewerblich nutzen, empfiehlt sich die Version “Windows 7 Professional”. Diese Version enthält bereits fast den vollen Anwendungsumfang und enthält damit bereits Features, wie z.B. den sogenannten XP-Modus.
“Windows 7 Ultimate” ist für diejenigen gedacht, die einfach alles, was einem ein Windows 7 bieten kann, nutzen möchten. Windows 7 wird wie auch sein Vorgänger in der 32 und 64Bit Variante angeboten.

Gefahr durch Computerwurm namens “Clampi”

5. August 2009

Es gibt immer wieder neue Würmer, Viren und dergleichen, die einzelne Computer sowie in der Summe weltweite Netzwerke befallen, ohne dass die jeweiligen Benutzer auch nur etwas vom Fremdzugriff ahnen. Obwohl es oft sehr konkrete Warnungen vor neuen Gefahren im Umgang mit dem Internet gibt, werden diese jedoch längst nicht immer ernst genommen.
Zur Zeit grassieren Meldungen über ein durchaus ernst zu nehmendes Virus. Sein Name lautet „Clampi“ und ist in der Lage, Schäden in ungeahnten Dimensionen anzurichten. Dieses Virus wird durch Fachleute als äußerst gefährlich eingestuft. Der Trojaner ist deswegen so unberechenbar, weil er sich rasend schnell auf mehreren Tausend Websites verbreitet.
Laut Computer-Spezialisten kann „Clampi“ derzeit auf etwa 4500 Seiten von Banken, Kreditkartenanbietern, Versicherungen, Online-Shops u.ä. zugreifen. Alles sind besonders geschützte Websites, die überaus sensible Daten ihrer Benutzer speichern. Experten befürchten, dass „Clampi“ schon auf bis zu einer Million PCs weltweit zugegriffen hat. Der Trojaner sammelt unbemerkt von Betreibern und Nutzern der Internetseiten alles, was einem Hacker nützlich sein kann – Passwörter, Kreditkartennummern, PINs. Behilflich sind diesem neuen, besonders gefährlichen Trojaner leider immer wieder auftretende Lücken im Sicherheitssystem von Windows.
Der Forschungsleiter der Sicherheitsfirma SecureWorks Joe Stewart sagte dem Magazin „Computerworld“ zu Folge: „Eine derart professionelle Malware wie ´Clampi´ ist mir noch nicht unter die Augen gekommen“.
Clampis Herkunft konnte bisher nicht ermittelt werden, weil er mit einem noch nicht da gewesenen Verschlüsselungssystem ausgestattet ist. So verwendet Clampi z.B. bei der Kontaktaufnahme zu Kontroll-Servern mehrere, nochmals in sich selbst verschlüsselte, Codierungen. Joe Stewart vermutet den Ursprung dieses äußerst gefährlichen Trojaners in osteuropäischen Ländern. Wahrscheinlich wurde „Clampi“ von nur einer Gruppe von Hackern ausgesandt, die sich mit seiner Hilfe persönlich bereichern wollen. Bei anderen Trojanern werden die erhaltenen Daten in der Regel weiter verkauft. Danach sieht es hier nicht aus.
Infizierte Computer werden momentan nicht unbedingt von Antivirenprogrammen wie avast! erkannt.
Man kann aber im Vorfeld das Risiko eines Befalls deutlich herabsetzen, indem man keine Email-Anhänge unbekannter Absender öffnet. Des Weiteren sollten Mails, die im Spamordner abgelegt sind, möglichst gar nicht erst gelesen werden. Außerdem gibt es immer wieder Sicherheitsupdates für Windows. Und schließlich sollte man nicht ohne aktualisierte Firewall im Internet surfen.

Google will mit eigenem Betriebssystem “Chrome OS” aufwarten

9. Juli 2009

Google geht einen weiteren Schritt in Richtung kostenlose Mehrwertdienste. Das neue Betriebssystem “Chrome OS” soll Anwendern eine Alternative zu bestehenden Systemen bieten.

Es dürfte für Microsoft eine Schreckensmeldung gewesen sein, denn Google tritt in die Kampfarena mit einem eigenen Betriebssystem. Die Systemsoftware mit dem Namen “Chrome OS” wird vorerst in Netbooks eingesetzt werden und ab Mitte 2010 im Handel erhältlich sein. Zukünftig soll das auf einem Open-Source Linux-Kernel entwickelte System auch auf allen Desktop PC´s nutzbar sein und dem Endverbraucher kostenlos zu verfügung stehen. Das System an sich wird eher minimalistisch ausfallen und damit dem Nutzer mehr Freiheiten bieten und auch die PC-Umgebung deutlich vereinfachen. Das Unternehmen verspricht, dass alle aktuellen Internetprogramme auch unter dem Google Betriebssystem nutzbar sein werden, es also keinerlei Umstellungen bedarf, was Web-Applikations Programmieren sicherlich zu Gute kommt. 

 Die Frage warum ein profitorientiertes Unternehmen seine Entwicklungen kostenlos bereitstellt ist so simpel wie auch kompliziert, denn unterm Strich profitiert Google enorm an einer weiten Verbreitung des kostenlosen Chrome OS. Denn Google´s Umsätze stammen hauptsächlich aus Werbeeinahmen unter anderem auch aus personalisierten Werbeeinblendungen innerhalb der eigenen Applikationen. Das Google riesige Datenmengen von Informationen seiner Nutzer sammelt ist längst kein Geheimnis mehr und so bleibt die Frage im Raum, ob ein gläserner PC- und Internetbenutzer mit der Einstellung des Verbrauchers zu vereinbaren ist. Es wird zuminst mit Spannung zu erwarten sein, wie sich Chrome OS gegen den neuen Star am Microsoft-Himmel “Windows 7” schlagen wird.  Ob die Veröffentlichung der Information als Reaktion auf die Kampfansage von Microsoft vor wenigen Wochen mit der Suchmaschine “bing” zu verstehen ist, bleibt offen.

Bing.com - Microsoft begibt sich erneut an die Suchmaschinen-Front

6. Juni 2009
Bing.com

Bing.com

Zum wiederholten Mal versucht der Software-Gigant Microsoft dem bisher ungeschlagenen Marktführer Google Anteile abzuringen. Mit Bing.com soll dies laut Microsoft Chef Steve Ballmer innerhalb der nächsten fünf Jahre spürbar Realität werden.

Man sei gut im Terminplan, so die Konzernleitung, auch wenn sich Bing.com momentan noch im Beta Stadium befindet.  Nach der missglückten Übernahme des zweitgrößten Suchmaschinenbetreibers “Yahoo” Anfang 2008 wurde ein weiterer Versuch, Defizite im Suchmaschinenbereich zu verkleinern, durch die Eigenentwicklung der Suchmaschine Bing unternommen. Bing soll vor allem bei der Themen- und Bildersuche punkten, da wo google teilweise nur mangelhafte Ergebnisse liefert. Nach der Auswertung des Marktforschungsdienstes “StatCounter” hat Microsoft Bing den bisherigen Google Verfolger Yahoo mit einem Marktanteil von 5,6 zu 5,1 Prozent überholt.

Microsoft hatte bereits mehrfach Versuche unternommen, ein Stück vom Suchmaschinenkuchen abzubekommen, doch dies war weder mit MSN-Search noch Live Search erfolgreich.

Bing hat bereits seit Veröffentlichung am Pfingstwochenende erste positive Reaktionen in der Netzwelt erzielt. Ob dies eventuell an dem vorübergehenden Fehler lag, die Vorschau auf nicht jugendfreie Inhalte preiszugeben, bleibt abzuwarten.

Microsoft Windows 7 erscheint bereits im 4. Quartal 2009

12. Mai 2009

Wie Microsoft-Chef Bill Veghte am 12.05.2009 auf der Entwicklerkonferenz TechEd North America 2009 bekannt gab, wird Microsoft sein neues Betriebssystem Microsoft Windows 7 bereits im 4. Quartal 2009 veröffentlichen und nicht wie bisher vermutet erst Anfang 2010.

Firmen die aktuell einen Umstieg auf Microsoft Windows Vista in Erwägung ziehen, empfiehlt Microsoft lieber auf Windows 7 RC (Release Candidate, Finale Testversion) umzusteigen und dann im 4. Quartal diesen Jahres die fertige Version von Windows 7 zu erwerben. Firmen die aktuell bereits auf Microsoft Windows Vista umgestiegen sind sollen zusätzlich von einem Investitionsschutz profitieren, wie genau dieser aussehen soll wurde allerdings noch nicht bekannt.

Alles in allem laufe die Testphase mit Windows 7 RC sehr zufriedenstellend sagte Bill Veghte und versprach den Entwicklern auf der TechEd North America 2009 mit dem Release von Windows 7 das stabilste uns schnellste Windows der Microsoft Firmengeschichte. Nach den ersten Eindrücken der Public-Beta und des Release Candidats könnte Microsoft seine Versprechen war machen und mit Windows 7 zum großen Schlag ausholen.

Computeranwender in aller Welt dürfen auf das 4. Quartal 2009 gespannt sein.

Google SearchWiki auf Deutsch gestartet!

5. Mai 2009

Mit der personalisierten Suche von Google geht das Unternehmen einen weiteren Schritt in Richtung Mehrwertverbesserung des Suchdienstes. Um die Funktion nutzen zu können, ist ein Konto bei google.de erforderlich.

Google SearchWiki passt sich den individuellen Bedürfnissen des Benutzers an und wird so vielleicht interessanter in der Anwendung.
Das Angebot ist bis jetzt in vielen europäischen Ländern nutzbar und wurde zeitgleich gestartet.
Um Google SearchWiki nutzen zu können muss sich der Anwender mit wenigen Mausklicks ein Google-Benutzerkonto registrieren. Dafür ist lediglich eine gültige E-Mail-Adresse nötig.
So können Suchergebnisse innerhalb der erscheinenden Trefferlisten subjektiv eingefügt, gelöscht und angepasst werden. Einfügen kann der Anwender Webseiten die nicht in der Trefferliste erscheinen. Webseiten, welche der Nutzer besonders interessant findet und dementsprechend häufig besucht, werden in der Ergebnisliste ganz oben gereiht. Durch „SearchWiki-Einträge können auf einer persönlichen Seite Zusatzinformationen wie eigene Kommentare und Links hinzugefügt werden. Diese Informationen sind für andere Nutzer von Google SearchWiki nicht einsehbar.
Suchergebnisse können, falls gewollt auch mit anderen Nutzern geteilt werden, sodass eine mühevolle Recherche bald der Vergangenheit angehört.
Diese individuellen Ergebnispräferenzen werden durch einen Mausklick gespeichert und können solange der Anwender online ist abgerufen werden. Auch nach ausloggen aus dem Benutzerkonto werden die Daten für die nächste Sitzung gespeichert.

Notebookdiebstahl kann Schaden von über 35.000 Euro verursachen

30. April 2009

Der Diebstahl von Notebooks wird aufgrund der Vielzahl an Geräten im öffentlichen Bereich immer häufiger. Gerade auf Messen, Bahnhöfen und Massenveranstaltungen aber auch in Büros werden immer häufiger, meist durch organisierte Banden, entwendet. Der Schaden geht meistens über den Wert des Gerätes weit hinaus.

Während sich der Verlust eines Notebooks bei Privatkunden normalerweise im überschaubarem Rahmen hält, können bei einem entsprechenden Diebstahl in einem Unternehmen deutlich höhere Kosten entstehen. Studien haben gezeigt, das die Gesamtkosten bis zu 50.000 Dollar (ca. 37.600 Euro) betragen können, wenn Firmennotebooks aus Unternehmen entwendet werden, auf denen wichtige, meist interne Daten abgespeichert sind. Der Ersatz der Hardware wird dabei nur mit ca. 1.500 € beziffert. Schmerzlicher und mit größerem finanziellen Aufwand sind die entsprechenden Maßnahmen, die nach einem Verlust eines Notebooks im Unternehmen notwendig werden.
So muss zum Beispiel die Sicherheit der IT-Unternehmenssysteme angepasst und auf den neuesten Stand gebracht werden. Ebenso ist das Unternehmen ggf. gezwungen, Initiativen gegen einen Imageverlust zu starten, sollten Informationen unerwünscht an die Öffentlichkeit geraten. Außerdem müssen die Daten wieder beschafft oder neu erstellt werden. Diese Kosten stellen in der Summe ein größeres Ausmaß dar. Je höher die Position des Mitarbeiters, dem das Laptop gestohlen wird, umso höher soll der entstandene Schaden sein, das besagt die von Intel beauftragte Studie.
Mögliche Präventivstrategien in Unternehmen, um die Folgen eines Notebookdiebstahls möglichst gering zu halten, sind zum Einen regelmäßige Backups, daß heisst das Sichern aktueller Arbeitsergebnisse nach einer definierten Richtlinie und zum Anderen die Verschlüsselung von Daten bzw. kompletten Datenträgern mittels am Markt verfügbarer Verschlüsselungssoftware.
Zur Vorbeugung unvorhersehbarer Schäden durch Datenverluste empfehlen wir eine EDV-Beratung durch einen IT-Consulting Mitarbeiter von B2B-EDV.

Lesen Sie auch den Artikel zum Datensicherheitsbewußtsein in der Bevölkerung.

ISDN Anlagen per Netzwerk/ über das Internet verbinden (ISDN over IP)

28. April 2009

ISDN over IP bietet vor allem für die Standortvernetzung von Unternehmen die Möglichkeit, Anlagen ortsübergreifend mit bester Sprachqualität und vollem ISDN Funktionsumfang zu nutzen.

ISDN over IP (IoP) ist ein Protokoll, mit dem sich ISDN-Telefonate über das Internet durchführen lassen. Es wurde von der Bielefelder Firma AGFEO entwickelt und setzt auf das ISDN-Protokoll DSS1 auf. Im Gegensatz zu Voice over IP wird die Sprache nicht in Datenpakete verpackt, sondern das DSS1-Protokoll bleibt erhalten. Beim Übergang in das IP-Netz wird der Datenstrom in Datenpakete zerlegt und mit einem IP-Header versehen. Auf der Gegenseite wird der IP-Header wieder entfernt und die Datenpakete zum Datenstrom zusammengesetzt. Der Vorteil dieser Methode ist, dass die ISDN-Funktionalitäten wie “Rückruf bei besetzt”, “Weiterleiten”, “Verbinden” oder “Konferenz” erhalten bleiben.
Mit ISDN over IP kann man im lokalen Netzwerk (LAN) oder im weltweiten Netzwerk (WAN) telefonieren. Es lassen sich TK-Anlagen koppeln. So lassen sich mehrere Standorte einer Firma mittels IoP über eine meistens schon vorhandene Datenstandleitung verbinden. Eine zusätzliche Standleitung für die Telefongespräche entfällt, was die zusätzlichen Telefonkosten einspart. Alle Gesprächspartner an den Standorten sind über eine interne Rufnummer erreichbar. Ein Mitarbeiter in einem Heimbüro kann kostengünstig eine vorhanden DSL-Flaterate zum Telefonieren in die Zentrale nutzen. Außerdem ist er über eine eigene Durchwahl über die Firmen-TK-Anlage zu erreichen.
Zunehmend wird ISDN over IP im Privat- und Geschäftskundenbereich von VOIP Protokollen wie dem Session Initiation Protocol (SIP) verdrängt.  SIP ist ein herstellerunabhängiges Protokoll. Wer jedoch weiterhin Standorte mit bestehenden Agfeo ISDN Anlagen vernetzen möchte profitiert vom ISDN over IP Protokoll.

“Disconnected from server” beim Newsletterversand mit Sendblaster

16. März 2009

Beim Versand von Newslettern mit Sendblaster kann es bei falscher Konfiguration zu SMTP Fehlern kommen.

Lautet die Meldung nach dem Absenden “Disconnected from server” kann dies unter anderem folgende Ursachen haben:

1. Timeout zu kurz (Verändern Sie den Wert unter: “Nachricht senden > Timeout (Sekunden)” auf ca. 300
2. Vermeiden Sie den Versand speicherintensiver E-Mails beispielsweise durch das Auslagern von Grafiken, Bildern, Fotos auf einen Server. (Binden Sie die URL des jeweiligen Grafikobjektes direkt in den Quelltext ein)
3. Nutzen Sie testweise einen anderen SMTP Server, ggf. empfehlen wir die Nutzung des von Sendblaster zur Verfügung gestellten SMTP Relay Service unter http://www.sendblastersmtp.com/

Konnten Sie Ihr Problem lösen? Weitere Informationen finden Sie unter sendblaster.de.
Alternativ empfehlen wir Ihnen die Nutzung des deutschsprachigen telefonischen Supports von Sendblaster unter 0900-390 00 88-41 (1,49 € pro Minute, aus dem dt. Festnetz, Mobilfunkpreise abweichend)